Mittwoch, 27. März 2019

Ein türkischer Tag in Spanien


Da wir aufgrund der schwierigen Situation in der Türkei einen Besuch in Istanbul erstmal verschoben haben, stand heute nun die Präsentation der türkischen Schule, ihrer Heimatstadt und der türkischen Firmen auf unserem Ablaufplan. Nach dem Frühstück trafen wir uns in der Schule und lauschten interessiert den türkischen Schülern, die zuerst ihre Schule mit einer PowerPoint Präsentation vorstellten. Wir sind begeistert von den drei Mädchen, die mit gerade mal 11 Jahren bereits sehr gut Englisch sprechen. In ihrer Schule lernen neben den Regelschülern auch Kinder mit Behinderungen. Diese lernen in zwei Extraklassen.






Anschließend konnten wir die Schönheit und Besonderheit Istanbuls, als Schnittstelle zwischen Europa und Asien, in einem Video erahnen. Es wurden die 10 interessantesten Orte in Istanbul vorgestellt.


Danach informierten sie uns über ihren Besuch im Februar bei „inoks-metal“. Nachdem wir einige Videoaufnahmen gesehen haben, hatten wir die Möglichkeit Figen (türkische Lehrerin) Fragen zu der Firma und zu den allgemeinen Bewerbungsformalitäten zu stellen. Kleine Geschenke, leckere Süßigkeiten und selbstgeschriebene Postkarten wurden ausgeteilt und zeigen einmal mehr die Gastfreundschaft der Türkei. Nun warten wir erst einmal auf das Mittagessen! Gestärkt geht es dann in die nächste Runde. In kleinen Gruppen werden wir an verschiedenen Präsentationen arbeiten, damit das Erlebte und Erlernte in Erinnerung bleibt!
 















 



Dienstag, 26. März 2019

Beeindruckende Landschaft und traumhafte Sehenswürdigkeiten

Nach dem Koordinatoren Meeting am Vormittag des heutigen Tages führte uns unser Weg nach Aznalcazar. Wir besuchten eine Station, die sich um die Erhaltung der Natur bemüht und verschiedene Aktivitäten rund um die Landschaftserhaltung sowohl für Schulkinder als auch für Erwachsene anbietet. Die Region, in der sich die Station befindet, wurde vor 20 Jahren von einer Katastrophe heimgesucht. Infolgedessen wurden alle Pflanzen und Tiere vergiftet und ausgerottet. Mittlerweile hat man den sogenannten "Green Corridor" wieder zum Leben erweckt , worauf die Menschen hier sehr stolz sind.








Nach dem Mittagessen nach typisch spanischer Zeit von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr fuhren wir in die Stadt Sevilla, die etwa 30km entfernt war. Uns erwarteten traumhafte Sehenswürdigkeiten, die uns ein Lehrer erklärte, der mit uns perfekt Deutsch sprechen konnte, da er in Erfurt und Berlin als Lehrer 3 Jahre gearbeitet hatte.
Morgen setzen wir die Projektarbeit mit der Videoerstellung und der Gestaltung der Power Point Präsentationen fort.
Unsere mitgereisten Schüler genießen den Aufenthalt in Spanien und vertreten unsere Schule würdig.










Montag, 25. März 2019

Saying hello

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Lantana Garden Hotel wurden wir in der Schule "IES Torre Del Rey" vom Schulleiter herzlich begrüßt.





Es folgte ein Rundgang durch die Schule. Danach besuchten wir den Bürgermeister von Pilas, der unser Projekt lobte und uns einen Film über den Ort zeigte. Viele kleine Firmen sind hier ansässig. Zur Erinnerung an unseren Besuch erhielt jeder Projektleiter ein Geschenk.



Zurück in der Schule starteten wir die "ICE BREAKING"  activities. Alicia hatte sich viel ausgedacht für die Schüler und alle hatten sichtlich Spaß bei verschiedenen Spielen auf dem Schulhof. Der Höhepunkt war eine Tanzstunde mit professionellen Tänzern, die uns zum Mitmachen animierten. Coole Moves zu spanischen Rhythmen sorgten für viel Freude. Doch das war noch lange nicht alles. Eine extra für uns gekochte Paella und verschiedene Snacks warteten auf uns. Es schmeckte allen hervorragend.











Nach einer kurzen Ruhepause stand noch etwas anderes auf dem Programm, nämlich die Präsentation unserer Betriebsbesichtigungen. Und das in Englisch! Unsere Mädels und Nico haben sich darauf vorbereitet und erwarteten aufgeregt ihren Auftritt vor den anderen Schülern. Sie haben sich gut präsentiert und lauschten zudem aufmerksam den spanischen, italienischen und englischen Präsentationen.




Dass Spanier laut und spät zu Abend essen, haben wir gestern schon gelernt...wir sind gespannt auf das Welcome-Dinner, das 20.30Uhr startet.

Sonntag, 24. März 2019

Ola Pilas

Nach 14!!!!! Stunden haben wir unser Ziel erreicht. Wurde aber auch Zeit! Bereits 1.45 Uhr startete unser Abenteuer zuerst mit einem Taxi nach Berlin Tegel. Alle hatten fast kaum geschlafen, im Gegenteil- wir waren voller Erwartungen, was der Tag so bringen würde.
So flogen wir mit der Airline TAP Portugal nach Lissabon, wo wir nach 3 ein halb Stunden landeten. Nico als "Profiflieger" gab Caroline noch ein paar Tipps und schon schwebten wir über den Wolken. Ein kleiner Imbiss im Flugzeug verkürzte uns die Flugzeit ein wenig. Das Flugzeug war gut gefüllt mit Rentnern, die nach Zwischenstopp Lissabon nach Madeira weiter reisten.
Auf dem Flughafen ließen sich unsere 3 Schüler ein Baguette schmecken, wir versuchten die aufkommende Müdigkeit zu überbrücken. Das beste kam aber dann doch noch. Voller Vorfreude wollten wir unsere Reise nach Sevilla fortsetzen und zu unser aller Schreck stand plötzlich eine kleine Propellermaschine mit 80 Plätzen für uns bereit. Ja, wir hatten keine Wahl und so stiegen wir ein. Mit einem Getöse hob sie schließlich ab und jedes Luftloch war zu spüren. Das kam uns vor wie eine Fahrt mit einer Super Achterbahn. Zwischendurch fragte Nico ganz beunruhigt:"Frau Paul, kann es sein, dass mit dieser Maschine irgendwas nicht in Ordnung ist?"  Wir konnten ihn beruhigen und nahmen das Ganze mit Humor und lachten die Angst einfach weg. Schließlich drehten sich ja die Propeller wie verrückt...…
Glücklich überstanden wir auch dieses Abenteuer und landeten pünktlich in Sevilla, wo uns 2 Taxis erwarteten. Diese brachten uns sicher und schnell nach Pilas, wo Alicia schon auf uns wartete Jetzt haben wir eingecheckt und genießen die Ruhe.








Donnerstag, 7. Februar 2019

Die Gewinner stehen fest

Die Schüler der Klassen 7 und 8 haben ihre Präsentationen fertiggestellt und heute die Gewinner gekürt. Diese Power Point Präsentationen der Betriebsbesichtigungen werden nun von den Schülern der 9.Klassen ins Englische übersetzt, damit unseren Projektpartnern beim nächsten Treffen in Pilas im März davon berichtet werden kann.

Hier kann man die Präsentationen betrachten.

Ambulanzmobile Schönebeck                            Magdalenen Hof Schönebeck

Freitag, 25. Januar 2019

Betriebsbesichtigungen in unserer Region

Im Rahmen unseres Erasmus+ Projekts besuchten wir 2 Betriebe in unserer Region. Die Mädchen der 7-9 Klasse  waren im Pflegeheim Magdalenenhof , um das Berufsbild des Altenpflegers kennenzulernen. Die Jungen weilten stattdessen bei der Firma Ambulanz-Mobile, welche Rettungsfahrzeuge herstellt. Hier ging es um die Berufe : Industriemechaniker, Werbetechniker und Fachkraft für Lagerlogistik.
Daraus entstehen Power Point Präsentationen, die wir beim nächsten Projekttreffen in Spanien vorstellen möchten.





Donnerstag, 6. Dezember 2018

Tag der offenen Tür

Am 5.12.2018 fand unser Tag der offenen Tür statt, wo auch unser Erasmus+ Projekt im Mittelpunkt stand.
Hier ist der Artikel aus der Volksstimme vom 7.12.2018:


Von Schönebeck bis zur Stiefelspitze Europas

Letzte Woche veröffentlichte die Lokalredaktion der Volksstimme unseren Leserbrief über unseren Projektaufenthalt in Italien.


Freitag, 16. November 2018

Die Projektarbeit läuft weiter

Nach unserer Rückkehr aus Italien hieß es in den letzten Wochen PowerPoint Präsentationen über die Betriebe und Berufsbilder anzufertigen. Diese Präsentationen werden in unseren Foldern abgelegt und allen Schülern zum Nachschlagen zur Verfügung gestellt.
Unsere Erlebnisse während des Aufenthalts in Italien wurden als Bericht auf der Webseite des Salzlandkreises zur Verfügung gestellt. Und das dazugehörige Foto ist zum "Foto der Woche" gewählt worden.



Jetzt muss noch unser Video fertig gestellt werden. Bald wird es auf der Projektwebseite : "www.workplaces-without-frontiers.com" zu sehen sein.

Sonntag, 21. Oktober 2018

Rückfahrt mit Hindernissen

Am Samstagmorgen holte uns ein italienischer Busfahrer überpünktlich vom Hotel ab,um uns nach Lamezia Terme zum Flughafen zu bringen. Dieser war voller Menschen und eigentlich zu klein. Wir checkten ein und erfuhren beiläufig, dass man uns den 2. Bording Pass erst in München austellen wird. Bei aller Hektik vermisste Frau Paul nach der Sicherheitskontrolle ihren Bording Pass und es begann das große Suchen. Sie fand ihn schließlich auf dem Boden liegend unter dem Sicherheitskontrollband. Die Erleichterung war groß. Nach der üblichen Wartezeit stand um 11.45 Uhr unser Flugzeug bereit.


Wir entfernten uns von Italien, indem wir über die Adria und Klagenfurt zurück nach München flogen. Gedanken machten wir uns schon, wo wir den 2. Bording Pass her bekommen würden.Nach der Landung in München beschlossen wir zum Service Zentrum der Lufthansa zu gehen, wo man uns ganz unkompliziert unsere Bording Pässe ausstellte. Diese Idee hatten auch noch andere Passagiere, jedoch wuchs die Schlange so sehr an, dass man sie an den Online Check-In Schalter schickte. 
Danach fuhren wir mit der Bahn des Flughafens zu unserem Abfluggate, dabei half Frau Paul noch einem indischen Pärchen, das den Überblick über den Flughafen verloren hatte.


Flughafen München

Warten auf die Bahn



















Nach einer Wartezeit von 90 Minuten startete das Flugzeug Richtung Hannover. Da es ausgebucht war, war jeder Platz besetzt. Dummerweise hatten unsere Kinder die Plätze am Notausgang bekommen und da man dort älter sein muss, war Platztausch angesagt. Das hätte man auch beim Einchecken am Ausweis erkennen müssen. Frau Jedlitschka und Frau Paul nahmen also dann am Notausgang Platz und Frau Jedlitschka wurde eingewiesen, was sie zu tun hat, wenn 2 Mal die Durchsage kommt: "emergency- evacuation". 
Endlich in Hannover angekommen, suchten wir unser Transfertaxi. Irgendwann hatten wir es gefunden und Karl-Heinz, so stellte sich unser Fahrer vor, fuhr uns zügig nach Schönebeck. Dort warteten die Eltern der Kinder. Und dann war endlich Feierabend und Restwochenende.